Das orientierte Naturreservat Pino d'Aleppo ist ein Naturschutzgebiet in den Gemeinden Vittoria, Ragusa und Comiso in der Provinz Ragusa, 1990 eingerichtet, um die verbliebenen einheimischen Bestände von Pinus halepensis zu schützen und den Kiefernwald in durch menschliches Einwirken degradierten Garrigue-Gebieten wiederherzustellen.
Sehenswertes
Es erstreckt sich über rund dreitausend Hektar, aufgeteilt in Reservat (Zone A) und Vorreservat (Zone B), und umfasst den letzten Abschnitt des Flusses Ippari in der Ebene von Vittoria, am südwestlichen Rand des Hybläischen Plateaus. Es beherbergt, was als letztes spontanes Vorkommen der Aleppokiefer in Sizilien gelten kann; unter den anderen Bäumen sind der Oleaster und der Johannisbrotbaum, während der Unterwuchs die typischen Arten der mediterranen Macchia zeigt, wie Mastixstrauch, Steinlinde und Wegdorn, mit vereinzelten Exemplaren von Terpentin-Pistazie, Erdbeerbaum, Zwergpalme, Thymian, Rosmarin und Heide. Im Küstenstreifen wachsen die Kermeseiche, der Phönizische Wacholder und der Weiße Ginster; entlang der Flussufer findet sich die typische Ufervegetation mit Pappeln, Weiden und dichten Beständen von Pfahlrohr. Sehr reich ist das Kontingent der wilden Orchideen mit 32 verschiedenen Arten, darunter die seltene Ophrys exaltata.
Unter den Säugetieren werden Mauswiesel, Fuchs, Kaninchen, Hase, Igel, Stachelschwein, Gartenschläfer, Schermaus und verschiedene Fledermausarten genannt. Reich ist die Vielfalt der Vögel: Stieglitz, Girlitz, Amsel und Wiedehopf, und unter den Greifvögeln tagsüber Mäusebussard, Turmfalke und Rohrweihe, nachts Steinkauz und Schleiereule. In den Tümpeln nahe dem Küstenstreifen sind Zugvögel wie Graureiher, Seidenreiher, Stelzenläufer und Stockente nicht selten zu beobachten. Unter den Amphibien gibt es den Wasserfrosch und die Kröte.
Der Besuch
Das Reservat liegt zwischen Vittoria, Comiso und Ragusa, am letzten Abschnitt des Ippari. Zugänge, Wege, Öffnungszeiten oder Besuchsregeln nennen die herangezogenen Quellen nicht: Sie sind zu prüfen.
Tipp der Redaktion
Unter den Reptilien werden zahlreiche Schlangen genannt, darunter die Leopardennatter, dann Smaragdeidechsen, Walzenskinke und einige seltene Griechische Landschildkröten; unter den Tieren des Flusses verdient der Flusskrebs eine Erwähnung.





