Die Porta Spagnola von Augusta ist ein Denkmal des 17. Jahrhunderts, die sichtbarste Erinnerung an drei Jahrhunderte spanischer Herrschaft auf Sizilien. Der Bau begann 1681, nach einem Entwurf des Ingenieurs Carlos de Grunembergh, auf Befehl des Vizekönigs Francesco Benavides, Graf von Santo Stefano: Die Kosten trugen die Einwohner von Augusta. Sie war der Haupteingang zur Stadt, und man erreichte sie über zwei Zugbrücken, angelegt nach dem Durchstich der Landenge, der aus Gründen der militärischen Sicherheit und zur Abwehr von Angriffen aus dem Norden gewollt war.
Sehenswertes
Das Tor wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrmals verändert, und unversehrt ist nur der obere Teil geblieben. Oben stehen zwei aufgerichtete Greifen, die ein Gesims tragen, darüber die Krone Karls II. von Spanien.
In dem vom Goldenen Vlies umrahmten Feld ist das Wappen des Vizekönigs Benavides eingemeißelt. Am Tor sagt eine lateinische Inschrift, der Vizekönig habe mit der Befestigung des Ufers eines so großen Hafens für die Sicherheit nicht nur Siziliens, sondern ganz Italiens und des christlichen Namens zu sorgen gemeint.
Der Besuch
Es ist ein Denkmal im Freien, das man von der Straße aus sieht.
Tipp der Redaktion
Lesen Sie das Datum am Ende der Inschrift, in römischen Zahlen auf ungewöhnliche Weise geschrieben: MDCXXCI, also 1681, das Jahr des Baubeginns, unter der Herrschaft Karls II.


