Bei der Volkszählung von 2001 erwies sich St. Pankraz als die Gemeinde mit dem höchsten Anteil deutscher Muttersprachler in ganz Südtirol: weniger als zwei von tausend Personen gaben eine andere Muttersprache an. Zehn Jahre später war der Anteil leicht gesunken und der Spitzenplatz an Martell übergegangen. Aus diesem Ort, dem ersten, auf den man trifft, wenn man von Meran ins Ultental einbiegt, stammt Blasius Marsoner, Dichter, Historiker und Übersetzer von Dantes Commedia. Der Name dagegen ist der des Patrons: er erscheint 1098 als ecclesia S. Pancracii in Ultun, dann 1440 als S. Pangraz und 1470 als S. Pankraz.
Auf dem 1968 angenommenen Wappen steht ein Turm: es ist jener der Burg Eschenloch, im zwölften Jahrhundert von den Grafen von Ulten erbaut, deren Ruinen auf einem Hügel liegen, wo der Turm allein geblieben ist. Die Pfarrkirche hat einen 56 Meter hohen Glockenturm; die Kirche St. Helena, erstmals 1338 erwähnt, steht auf einer Anhöhe auf 1550 Metern und ist von weitem zu sehen. Das Tal ist voll alter Höfe, fast alle mittelalterlichen Ursprungs, und einer von ihnen, der Beckenchristlhof, ist von Archäologen untersucht worden. Und dann gibt es ein Haus, das man Häusl am Stein nennt: es entging dem Hochwasser von 1882, weil es auf einem Felsblock errichtet worden war.
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In der Nähe von San Pancrazio
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von San Pancrazio, aber als Ausflug gut erreichbar.
