Das Dorf ist nach seinem Gewerbe benannt: Seit dem Jahr Tausend wuchs es um ein Hospiz, das im zehnten Jahrhundert für die Reisenden gegründet worden war, die das Piavetal hinaufzogen. Das Gebäude steht noch im oberen Ortsteil und bewahrt ein gotisches Biforium, das seit dem vierzehnten Jahrhundert bezeugt ist. Im Jahr 1511 steckten es die Truppen Maximilians von Habsburg, die es auf die Burg der Gardona abgesehen hatten, in Brand: Doch das Hospital schloss nicht und war in der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts noch in Betrieb.
Oberhalb von Davestra, auf einer Terrasse in siebenhundert Metern Höhe, lag ein Dorf, das Eisen erzeugte: Die Grabungen von 1995 förderten Schlacke in großer Menge zutage, Trockenmauern und kleine Öfen zur Verhüttung des Erzes, und die Keramik erlaubte, den Ort auf die Zeit um das Jahr Tausend zu datieren. Diese Schlacken sind heute in der Grundschule des Dorfes zu sehen. Etwas weiter nördlich, an der ersten Kehre der Straße ins Val Bona, liegen noch die Spurrillen der Karren auf der Römerstraße.
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