Im Wappen von Pescarolo steht ein magisches Quadrat. Es ist das Sator-Quadrat, die lateinische Inschrift, die sich in jeder Richtung gleich liest, und es steht dort, weil es als Mosaik in der Kirche des Ortsteils Pieve Terzagni erscheint. Daneben stehen zwei Teichhühner beim Fischen — sie erinnern an den alten Namen Piscarolo — und ein Turm, der an die Burg erinnert, von der der andere Ortsteil, Castelnuovo del Vescovo, seinen Namen hat. Die drei Figuren sind die drei Gemeinden, die 1867 zu einer einzigen zusammengelegt wurden.
Burgen gab es hier reichlich: Das ganze rechte Ufer des Oglio war voll davon, denn der Fluss war schiffbar und bildete die Grenze zwischen dem Herzogtum Mailand, der Republik Venedig und dem Herzogtum Mantua. Von jener in Pescarolo blieb nichts: Mitte des siebzehnten Jahrhunderts wurde sie von französischen, piemontesischen und estensischen Truppen in Brand gesteckt, und im achtzehnten ordnete die österreichische Regierung den Abriss des Übrigen an. Davor waren die Römer da gewesen: In Castelnuovo kam ein Hort von 450 Münzen zutage, und die Wallfahrtskirche Santa Maria alla Senigola steht auf den Resten einer Villa rustica. Die heutige Pfarrkirche stammt dagegen aus dem zwanzigsten Jahrhundert, erbaut, nachdem ein Brand 1908 die vorige zerstört hatte.
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In der Nähe von Pescarolo ed Uniti
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Pescarolo ed Uniti, aber als Ausflug gut erreichbar.
