Der heilige Bartholomäus, Patron von Siziano
📅 Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September
Siziano feiert am zweiten Sonntag im September den heiligen Bartholomäus, in der ihm geweihten Kirche.
Siziano liegt in der Ebene zwischen Mailand und Pavia, vom Kanal Ticinello in zwei Hälften geteilt. Der Name, den mittelalterliche Urkunden als Septezanum und später als Seteciano überliefern, deutet auf ein römisches Landgut hin: den Besitz eines Septicio, dessen Geschlechtername von Grabinschriften der Poebene bekannt ist. Im elften und zwölften Jahrhundert errichteten die Mailänder hier eine Burg, um ihre Südgrenze zu sichern; im vierzehnten Jahrhundert wurde sie neu gebaut, davon stehen noch die Mauern, und erkennbar ist sie nur von außen, denn das Innere wurde mit Erde aufgefüllt und obenauf der Fußballplatz des Ortes angelegt. Bekannt war sie für die Metallkäfige an den Türmen, in denen Gefangene sterben gelassen wurden: Pietro Visconti sperrte sein Vetter Matteo dort ein.
Der Ort war nicht immer Sitz der eigenen Gemeinde: 1757 machte ein österreichisches Edikt Gnignano zur Gemeinde und Siziano zu einem ihrer Ortsteile, und erst 1863 kehrte sich das Verhältnis um; kurz darauf kam auch Campomorto hinzu, bis dahin eine eigene Gemeinde. Im Wappen sitzt unter der roten Burg ein silbernes Mühlrad, übernommen aus dem Wappen der Molinari, der letzten Lehnsherren. Ein Mittelwellensender strahlte von hier Rai Radio 1 aus, nachts in weiten Teilen Europas zu empfangen; die Gebäude der Anlage beherbergen heute ein Rechenzentrum.
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📅 Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September
Siziano feiert am zweiten Sonntag im September den heiligen Bartholomäus, in der ihm geweihten Kirche.
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