Der Name kommt, so heißt es, von der Gestalt des Ortes: Die Hügel rings um das Dorf gleichen den Wülsten einer Handfläche. Von seiner Geschichte aber weiß man wenig, und das aus einem bestimmten Grund: 1799 kamen Räuberbanden von den Bergen herab, gaben sich als Verteidiger der päpstlichen Regierung aus, plünderten und verbrannten einen großen Teil des Ortes — und im Feuer ging auch das Gemeindearchiv unter, mit dem Gedächtnis des Dorfes darin.
Im Jahr 1700, zum Heiligen Jahr, zog die Bruderschaft vom Allerheiligsten Sakrament von hier in Prozession bis nach Rom, übernachtete im Hospiz der Santissima Trinità nahe der Ponte Sisto und kehrte dann zu Fuß über die Sibillinischen Berge heim. Die Pfarrkirche, dem heiligen Michael geweiht, ist in einen Turm des Dorfes hineingebaut und bewahrt Reste von Fresken.
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