Cortemilia

Provinz: Cuneo · Region: Piemont · Einwohner: 2.388 · PLZ: 12074

Der Name kommt höchstwahrscheinlich von Curtismilium, vom lateinischen curtis, dem grossen Gutshof, der sich selbst versorgte und aus dem das Lehen wuchs. Im Jahr 967 wies ein Diplom Ottos I. Cortemilia und fünfzehn weitere Höfe des Vasto dem Markgrafen Aleramo zu — und Vasto geht in diesen Urkunden auf eine Wurzel zurück, die Wüste oder ausgeplündertes Land bedeutet.

Im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert arbeitete hier eine Münze, die für die Markgrafen Del Carretto Gold- und Silbermünzen schlug, darunter den marchesano des Oddone del Carretto. An der Strasse, die den Burgteil vom Ort trennte, stehen sich Kirche San Michele und Franziskanerkloster noch immer fast spiegelbildlich gegenüber.

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