Tarantasca liegt dreizehn Kilometer nördlich von Cuneo, am linken Ufer des Grana, auf so flachem Boden, dass der Höhenunterschied zwischen den beiden Enden der Gemeinde kaum fünfzig Meter beträgt. Während der letzten Belagerung von Cuneo, kurz vor der Schlacht bei Marengo, wechselte das Dorf zwischen Österreichern und Franzosen hin und her, und hier wurden einige Gefechte ausgetragen.
Das Recht, sich selbst zu verwalten, kam spät: ein napoleonisches Dekret vom 11. Januar 1808 erhob Tarantasca zur eigenständigen Gemeinde, und schon im März trat die erste Verwaltung feierlich zusammen. Nach dem Sturz des Kaiserreichs versuchte Busca noch einmal, den Ort zurückzuholen, doch am 8. Mai 1817 bestätigte Viktor Emanuel I. die Trennung; von da an wuchs das Dorf.
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Außerhalb von Tarantasca, aber als Ausflug gut erreichbar.
