Sennariolo ist eine der kleinsten Gemeinden Sardiniens, in der Ebene zwischen zwei Flüssen, an der Westflanke des Montiferru. Der Name spricht vom Wasser: Er geht auf s'ena de su riu zurück, die Ader des Flusses, und erinnert an eine Quelle, die mitten im Ort entsprang; im Gemeindegebiet steht noch die Funtana Ezza, der alte Brunnen. Über dem Zusammenfluss zweier Wasserläufe wacht die Nuraghe Liortìnas, die mächtigste der Gegend.
Auf einer Kuppe kurz außerhalb des Dorfes steht die Kirche Santa Vittoria: Der Überlieferung nach trägt sie diesen Namen wegen eines Sieges der Einheimischen über maurische Angreifer. Im Mittelalter gehörte Sennariolo zum Judikat Torres, in der Curatoria Montiferru; nach dessen Fall 1259 kam es an Arborea und wurde 1417 der Baronie Montiferru einverleibt. Der Loskauf von den Lehnsherren erfolgte 1839. Bekannt ist der Ort für sein Öl und seinen Honig.
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