Bis 1927 gab es hier zwei getrennte Gemeinden, Siurgus und Donigala. Am dreiundzwanzigsten Januar jenes Jahres unterzeichneten der Podestà und der Gemeindesekretär die Vereinigung, und die neue Gemeinde erhielt den Namen Littoria. Die Präfektur focht die Wahl an; der Einspruch war erfolgreich, und man beschloss, die beiden alten Namen zu behalten und zusammenzusetzen. Das Dekret, das den Ort zu Siurgus Donigala macht, trägt das Datum des neunundzwanzigsten Juli desselben Jahres und die Unterschriften des Königs, des Regierungschefs und des Justizministers. Sechs Monate, und der Name war zurück.
Am siebten und achten September bringt der Ort seine Kerzen der Santa Maria di Montserrat dar. Der Ritus ist wohl byzantinischen Ursprungs, verwandt mit den anderen sardischen Kerzenfesten — Iglesias, Sassari, Nulvi, Ploaghe —, auch wenn er hier nicht zu Mariä Himmelfahrt, sondern zu Mariä Geburt begangen wird. Die älteste Kerze stammt aus dem siebzehnten Jahrhundert; dazu kommen etwa fünfzig weitere, alle aus Jungfernwachs, von den Einwohnern gestiftet, und drei andere aus den Gemeinden Dolianova, Nurri und Orroli, jede ein Zeichen der Verbundenheit mit Donigala. Die ältesten Zeugnisse des Ritus sind die Abrechnungen über Wachs, das eine örtliche Bruderschaft 1768 kaufte.
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Außerhalb von Siurgus Donigala, aber als Ausflug gut erreichbar.
