Der heilige Petrus, Patron des Teatro Sociale
📅 Jedes Jahr am 24. Juni
Mezzolombardo feiert am 24. Juni den heiligen Petrus, in der ihm geweihten Kirche.
Der Name dieses Ortes ist eine Grenze. Im Jahr 1194 wurde die Siedlung von Mezzocorona getrennt: Diese Hälfte blieb beim Fürstbistum Trient, die andere kam an tirolisches Gebiet, und seither hießen sie Mezzolombardo — auf Deutsch Welschmetz, von welsch, dem Wort für die romanischsprachigen Leute — und Mezzotedesco, das deutsche. Früher hieß der Ort auch Mezzo di San Pietro, nach der Burg. Vergessen wurde die Teilung nie: Diesseits nennt man die Einwohner Forcoloti, jenseits Brusacristi, und man erzählt, die einen seien mit Mistgabeln über die anderen hergefallen, während diese an der Grenze zwischen beiden Gemeinden ein Kruzifix verbrannten.
Der Ort liegt zwischen zwei Toren. Im Nordwesten die Rocchetta, der Punkt, an dem die Piana Rotaliana endet und das Nonstal beginnt: Die Österreicher bauten dort ein Fort, von dem sehr wenig übrig ist, weggefressen von den Straßenarbeiten. Im Süden die Rupe, das Fabrikviertel, entstanden um eine Anlage, die den Flussspat aus den Bergwerken der Region verarbeitete, später saniert; heute liegt ein Biotop daneben. Auch die Eisenbahn erzählt von einer technischen Grenze: Die Strecke ins Sulzberger Tal ist eine Schmalspurbahn, und das letzte Stück zum Bahnhof war mit drei Schienen verlegt, damit zwei verschiedene Spurweiten darauf fahren konnten.
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📅 Jedes Jahr am 24. Juni
Mezzolombardo feiert am 24. Juni den heiligen Petrus, in der ihm geweihten Kirche.
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Außerhalb von Mezzolombardo, aber als Ausflug gut erreichbar.