Fest der Madonna
📅 Jedes Jahr am 4. März
Am 4. März feiert Santa Maria Imbaro, eine Gemeinde mit 1.830 Einwohnern in der Provinz Chieti, seine Patronin, die Madonna, nach der die Ortskirche benannt ist.
Der Ort hat seinen Namen von einer Kirche, und die Kirche hatte ihren Namen davon, wohin die Straße führte: sie stand am Triftweg, der von L'Aquila nach Foggia lief, der großen Straße der Transhumanz nach Apulien, und sie hieß Sancta Maria in viam Bari, heilige Maria an der Straße nach Bari. Aus dieser Formel wurde Sancta Maria in Baro und schließlich Santa Maria Imbaro. Das Wappen sagt dasselbe gleich zweimal: sieben goldene Weizenähren, für den Ackerbau, von dem dieser Ort lebt, und die drei silbernen Buchstaben S, M und B. Im alten Kataster von Lanciano erscheint der Ort dagegen unter noch einem anderen Namen, Santa Maria a Mare.
Der Ort ist 1383 und wieder 1411 bezeugt, in einer Urkunde, die während eines Marktes über den Verkauf eines Weinbergs aufgesetzt wurde. Dann, nach den Pestzügen der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts, wurde er von Leuten wiederbesiedelt, die die Urkunden schiavoni nennen, nach ihrer slawischen Herkunft — und dasselbe geschah in einer Reihe benachbarter Dörfer: Mozzagrogna, Scorciosa, Stanazzo, Pietra Costantina. Im Jahr 1807 wurde Santa Maria Imbaro unter Murat mit vier jener Dörfer zu einer einzigen Comune delle Ville di Lanciano verschmolzen; 1816, nach Murats Sturz, erhielt es zusammen mit Treglio und Mozzagrogna seine Eigenständigkeit zurück. Vom Triftweg, der ihm den Namen gab, ist bei La Selva ein Stück geblieben. Und siebenundzwanzig Jahre lang, von 1988 bis 2015, beherbergte dieses Dorf von zweitausend Einwohnern ein pharmakologisches Forschungsinstitut, das Mario Negri Sud.
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Am 4. März feiert Santa Maria Imbaro, eine Gemeinde mit 1.830 Einwohnern in der Provinz Chieti, seine Patronin, die Madonna, nach der die Ortskirche benannt ist.
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