Die Dorfnamen lesen sich wie eine Karte: Érésaz kommt vom lateinischen arcensis, der Hochfläche; Sommarèse ist die obere Fläche, Émarèse die untere. Das Rathaus steht übrigens in Érésaz.
Das am 11. November 1771 abgeschlossene Kataster des Königreichs Sardinien zählte hier 5.968 Parzellen, verteilt auf 201 Eigentümer mit insgesamt 45 Familiennamen. Vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre lebte der Ort vom Asbest des Steinbruchs Chassan-Settarme: 2012 wurde das Gebiet als sanierungsbedürftiges Areal von nationalem Interesse eingestuft. Die 228 Einwohner leben auf dem Adret, der Sonnenseite; erhalten ist die borna de ghiasa, die Grube, in der man im Sommer das Eis hielt.
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