Die Kirche Santa Maria del Popolo in Bitonto heißt auch Santa Teresa, weil sie 1702 den Theresianern überlassen wurde, die dort ein Kloster errichteten, das heute ein Gymnasium ist. Sie liegt wenige Dutzend Meter von der Stelle entfernt, an der einst die Porta Pendile stand.
Sehenswertes
Der Bau begann 1601 nach einem Entwurf des Architekten Bartolomeo Amendolara. Rechts neben der Kirche liegt die öffentliche Zisterne, die aus dem Jahr 1612 stammt und gegen die Dürre gebaut wurde. Die Fassade ist nüchtern, arm an Schmuck: Das Portal zeigt klassische Linien, das Fenster darüber hat einen geschwungenen Giebel.
Das Innere zeichnet sich durch eine große Menge an Stuck, Marmor, Rahmen und Girlanden aus. Die ursprünglichen Gemälde befinden sich heute im Diözesanmuseum; einige sind geblieben und bereichern zusammen mit einem hölzernen Christus, wenn auch nur wenig, das Gebäude. Das angrenzende Kloster hat strenge architektonische Linien und wird von einer mächtigen Freitreppe eingeleitet; das reiche Eingangsportal des Klosters und das des Vestibüls stehen im Kontrast zur Strenge des Baus.
Der Besuch
Die Kirche liegt nur wenige Schritte von der Stelle entfernt, an der die Porta Pendile stand, in Bitonto. Öffnungszeiten oder Besuchsmodalitäten nennen die herangezogenen Quellen nicht: Sie sind zu prüfen. Das angrenzende Kloster beherbergt heute ein Gymnasium.
Tipp der Redaktion
Die ursprünglichen Gemälde der Kirche befinden sich heute im Diözesanmuseum von Bitonto, im ehemaligen bischöflichen Seminar neben der Kirche San Francesco della Scarpa.

