Der Name spricht vom Berg, doch von Salandra aus geht es bergab: Die Kapelle Madonna del Monte liegt sieben Kilometer außerhalb des Ortes, an der Straße zum Bahnhof und zur Basentana, während Salandra selbst oben bleibt, auf 598 Metern über dem Tal der Salandrella. Am Anfang steht eine Geschichte aus der bäuerlichen Arbeit: Ein Hirte fällte einen Baum und sah im Stamm das Bild der Madonna. Genau an dieser Stelle wurde die kleine Kirche errichtet.
Sehenswertes
Der Bau ist klein, und seine heutige Gestalt ist nicht die ursprüngliche: Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kapelle vergrößert, und was man heute betritt, ist das Ergebnis dieser Erweiterung. Alles läuft auf einen einzigen Punkt zu, die Nische des Altars, in der das Marienbild aufbewahrt wird. Es ist der Grund, warum diese Kirche überhaupt steht, und das Erste, worauf man schauen sollte, noch vor jeder architektonischen Frage. Dass sie gerade damals erweitert wurde, sagt etwas über den Ort: Gegen Ende des Jahrhunderts war die Verehrung stark genug, um die ursprüngliche Kapelle zu eng werden zu lassen.
Der Besuch
Man kommt mit dem Auto, indem man im Ort die Straße zum Bahnhof nimmt: sieben Kilometer bergab Richtung Talgrund, die Basentana als letzter Anhaltspunkt. Es ist dieselbe Straße, die zum Bahnhof Salandra-Grottole an der Strecke Battipaglia-Potenza-Metaponto führt. Es ist eine Landkirche, außerhalb der Festtage gibt es keine verlässlichen Öffnungszeiten; fragen Sie also im Ort nach, bevor Sie losfahren. Sicher geöffnet ist sie am letzten Sonntag im Mai, wenn das Fest der Madonna del Monte gefeiert wird.
Tipp der Redaktion
Fahren Sie genau an diesem letzten Maisonntag hin, aber vom Ort aus und nicht von der Basentana herauf: Die Strecke bergab, von den 598 Metern des Hügels bis zur Kapelle, ist die einzige Möglichkeit, den Abstand zwischen der Kirche und dem Dorf zu ermessen, das sie feiert.
