🌋 Natur und Aussichten

Bosco Magnano

📍 San Severino Lucano, Basilikata · 47/100

Der Peschiera durchquert den Bosco Magnano, und sein kristallklares Wasser gibt den Ton für alles Übrige an: dichte Vegetation und, so sagt man in San Severino Lucano, der Fischotter, der hier noch lebt. Wir sind an der Nordostflanke des Massivs, dort wo das Tal des Sinni dem Nationalpark Pollino weicht, und der Wald bildet auf dieser Seite das Tor dazu. Verwaltungsmäßig gehört er als Bezirk zu Chiaromonte; der Bach, der ihn durchschneidet, trifft wenige Kilometer unterhalb von San Severino Lucano auf den Frido.

Sehenswertes

Der Wald ist ein Buchenwald, und die Tierwelt ist der Grund für den Halt. Der Rothirsch wurde durch ein inzwischen geglücktes Wiederansiedlungsprojekt zurückgebracht, so dass man ihn bei Wanderungen frei lebend zu Gesicht bekommt. Seltener ist der andere Bewohner, Sciurus meridionalis, das schwarze Eichhörnchen: eines der merkwürdigsten Tiere Italiens und eines der am schwersten zu erspähenden.

Der Besuch

Kommen Sie von unten, aus dem Tal des Sinni: Von dieser Seite zeigt sich der Wald am besten, als geschlossene Masse aus Buchen am Fuß des Gebirges. Es gibt kein Tor und keine Öffnungszeit, das hier ist ein Stück Nationalpark; die Orientierung gibt der Peschiera, siebzehn Kilometer lang, einer der Hauptwasserläufe des Pollino.

Tipp der Redaktion

Nehmen Sie ihn als Anfang und nicht als Ziel: Von hier steigt die Straße nach San Severino Lucano hinauf, führt weiter zum Ortsteil Mezzana und endet am Heiligtum der Madonna del Pollino, 1537 Meter über dem Tal des Frido. Vorher aber gehen Sie zum Peschiera hinunter und bleiben zehn Minuten still: Den Fischotter werden Sie nicht sehen, aber das Wasser, das ihn zum Bleiben bewogen hat.

San Severino Lucano entdecken

Die ganze Gemeinde: Guide, Orte, Küche und Veranstaltungen.