Torno ist größer gewesen als heute. Zwischen dem dreizehnten und dem sechzehnten Jahrhundert war es unter den Humiliaten einer der reichsten Wollorte des Sees, mit Zünften und Booten, und brachte es auf etwa fünftausend Einwohner: genug, um sich mit Como anzulegen. In den Italienischen Kriegen hielt der Ort zu den Franzosen, Como zu den Sforza und den Spaniern. Am siebten September 1515 wurde Torno geplündert; am elften Juni 1522 zerstörten Truppen aus Como und Spanien es fast völlig. Damit endete die Wolle, und die Leute begannen fortzugehen: erst ins Luganesische und ins Bergamaskische, später nach Frankreich und Deutschland. Heute sind es tausend Einwohner.
Von jenen Kämpfen hat der See das Eisen zurückgegeben: 1870 vor dem damals befestigten Hafen geborgene Waffen und 1995 eine vierundvierzig Zentimeter lange Lanzenspitze, die heute im Rathaus liegt. Ein anderer Vorrang Tornos ist dagegen jung: 1920 entstand hier die erste Alpini-Gruppe Italiens.
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In der Nähe von Torno
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Torno, aber als Ausflug gut erreichbar.
