Cuvio hat dem ganzen Tal seinen Namen gegeben, der Valcuvia, doch mit den eigenen Grenzen hatte es nie Ruhe. Im Jahr 1809 nahm es auf einen Schlag sieben Nachbargemeinden auf und musste sie wenige Jahre später fast alle zurückgeben; 1928 schluckte es vier weitere, und zwischen 1954 und 1961 verlor es sie eine nach der anderen wieder, bis Cavona, Cuveglio in Valle und Vergobbio davongingen und die Gemeinde Cuveglio bildeten. Am Ende blieb ihm von all der Bewegung der Name des Tals.
Im Wappen von 1985 steckt ein Wortspiel: Die weiße Tunika, im alten Italienisch cotta genannt, steht für die Familie Cotta, die das gesamte Valcuvia ab 1450 zu Lehen hatte; die Schlange steht für die später gekommenen Visconti, und ein Maulbeerbaum für die Hauptkultur des Ortes. Der Palazzo Litta Visconti di Arese, der Pietro Cotta gehörte, dem Ratgeber Herzog Francesco I. Sforzas, ist unten mittelalterlich und oben herrschaftlich: Er bewahrt den viereckigen Grundriss mit Innenhof jener Befestigung, aus der er hervorging. Und hier hat Piero Chiara einen Roman angesiedelt, Il pretore di Cuvio.
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Cuvio, aber als Ausflug gut erreichbar.
