Das «Primo» im Namen ist eine Ordnungszahl: es wurde am 8. Februar 1863 hinzugefügt, um den Ort nicht mit Masciago Milanese zu verwechseln, das jedoch 1928 mit Bovisio verschmolzen wurde und nicht mehr besteht, sodass die Unterscheidung ohne Gegenstück blieb. Der eigentliche Name kommt vom keltischen maegh, Dorf der Kiesel, und die Kiesel liegen noch in den Gassen.
Über den Ort weiß man wenig: römische Anfänge, dann das Lehen des Valcuvia. Die einzige Zeile großer Geschichte steht in einer Urkunde von 1176, in der ein Montenario de Masciago als Richter oder Gesandter Kaiser Friedrich Barbarossas erscheint. Die Kirche Sant'Agnese außerhalb des Dorfes gehört zu den ältesten des Valcuvia und war Mutterkirche vieler anderer; im neunzehnten Jahrhundert brannte sie und wurde neu gebaut, mit Fresken von Luigi Morgari.
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Außerhalb von Masciago Primo, aber als Ausflug gut erreichbar.
