Valle Cannobina entstand am 1. Januar 2019 aus der Fusion von Cavaglio-Spoccia, Cursolo-Orasso und Falmenta: eine ganz junge Gemeinde für Dörfer, die sich seit 1880 leeren — seither hat das Tal fast 85 Prozent seiner Bewohner verloren, heute sind es 518, verteilt auf Weiler an den Hängen, mit dem Rathaus in Lunecco. Die sieben Sterne im Wappen stehen für ebendiese Ortsteile.
Zusammengehalten werden die Dörfer von der Strada Borromea, dem Saumpfad, der beide Talseiten verbindet und an den Pastoralbesuch des heiligen Karl Borromäus von 1574 erinnert; die Alpweiden von Provola gehören zum Nationalpark Val Grande. Zwischen Lunecco, Falmenta und Crealla halten sich drei kleine Museen, vom Ökomuseum bis zum Museum der alten Weinpresse.
Sehenswertes in Valle Cannobina
chiesa di San Lorenzo Martire Die Pfarrkirche von Falmenta: ein Glockenturm, einst Turm der Mazzarditi, und ein Holzaltar von 1678.
chiesa di San Donnino Die Pfarrkirche von Cavaglio, 1517 geweiht, mit romanischem Glockenturm mitten auf dem Kirchplatz.
Museo del Vecchio Torchio In Falmenta die alte Presse, mit der das Tal sein Öl aus Walnüssen gewann. Luftlinie vom Ortskern. Tippe auf einen Punkt, um die Seite zu öffnen.
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