Die Kirche San Tommaso al Pantheon, von den Siracusanern schlicht «das Pantheon» genannt, liegt zwischen dem Ende des Corso Gelone, dem Foro siracusano, der Piazza Euripide und der Via Armando Diaz und gilt als das wichtigste Denkmal der Stadt für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Sehenswertes
Im Inneren ruhen die sterblichen Überreste der Soldaten aus Siracusa, die im Ersten Weltkrieg an der Front starben. Sie wurde vom Architekten Gaetano Rapisardi entworfen und ab 1919 in modernem Stil errichtet, mit kreisförmigem Grundriss und zylindrischem Schnitt: Breite Pfeiler, durch große Glasfenster getrennt, tragen eine kleine Terrasse mit Fensterchen, die von Steinkreuzen bekrönt sind, und oben sitzt ein kleiner Glockenturm aus Stahlbeton.
Der Eingang ist ein großes Bronzeportal, an dessen Seiten Gedenktafeln für die Gefallenen angebracht sind. Im Inneren liegt das einzige kreisförmige Schiff, mit den Tafeln und den sterblichen Überresten der an der Front gefallenen Siracusaner; der Hauptaltar ist elegant, und daneben finden sich wertvolle sakrale Werke der Gegenwart. Über dem Eingangsportal birgt ein großes rotes Kreuz die sterblichen Überreste der Rotkreuzschwester Costanza Bruno.
Der Besuch
Sie ist zugleich Ort des Gottesdienstes und des Gedenkens; Öffnungszeiten und Messzeiten sollte man vor Ort prüfen, da die herangezogenen Quellen sie nicht nennen.
Tipp der Redaktion
Lesen Sie die Tafeln neben dem Portal und im Inneren: Sie sind die Liste der an der Front gefallenen Siracusaner und machen die Idee eines Denkmals greifbar, das zugleich ein Gemeinschaftsgrab ist.






