Fest des heiligen Laurentius
📅 Jedes Jahr am 10. August
Am 10. August feiert Concamarise, eine Gemeinde mit 1.078 Einwohnern in der Provinz Verona, seinen Patron, den heiligen Laurentius (san Lorenzo).
Der Ort erscheint zum ersten Mal in einer Urkunde von 1144 unter dem Namen Conchamaris, als Kaiser Konrad II. der Abtei Nonantola Schutz zusicherte. Was er bedeutet, dafür gibt es drei Antworten: Eine Volkslegende übersetzt Meeresmuschel; eine andere Lesart verbindet conca, die Mulde, mit einem alten venetischen Wort für Teich oder Sumpf, von denen es hier reichlich gab; die anerkannteste Vermutung leitet die zweite Hälfte dagegen vom lateinischen meridies ab, dem Mittag, und dann wäre es das Land, wo man mittags rastet. Im Wappen hat die Gemeinde die Legende gewählt: Dort steht eine goldene Muschel, darunter die Wellenbänder des Sumpfes.
Concamarise erklärte sich 1225 zur freien Gemeinde, doch die Selbständigkeit hielt nicht: Es kamen die De Palatio, dann die Sanbonifacio, dann die Verità, die Malaspina, die Montanari. Die alte Pfarrkirche Santi Lorenzo e Stefano wurde 1962 aufgegeben, als die Pfarrei in eine neue Kirche zog, rund und mit Kuppel, entworfen und gestiftet vom Architekten Giovanni Fregno; um Platz zu schaffen, musste der Bildstock versetzt werden, der dem Viertel den Namen gibt. Die alte Kirche stand jahrzehntelang leer, bis die Gemeinde sie der Kurie abkaufte und restaurierte.
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📅 Jedes Jahr am 10. August
Am 10. August feiert Concamarise, eine Gemeinde mit 1.078 Einwohnern in der Provinz Verona, seinen Patron, den heiligen Laurentius (san Lorenzo).
Acht Zacken, Puderzucker wie Schnee auf einem Berg: der Pandoro entstand 1894 in Verona, patentiert von Domenico Melegatti.
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