Fest der Maria Santissima della Palma
📅 Jedes Jahr am letzten Julisonntag
Am letzten Julisonntag feiert Palmariggi, eine Gemeinde mit 1.554 Einwohnern in der Provinz Lecce, seine Patronin Maria Santissima della Palma.
Der Name des Dorfes ist ein Gebet. Die Überlieferung erzählt, dass sich die Bewohner des Weilers San Nicola nach der Einnahme von Otranto durch die Türken, im Jahr 1480, der Madonna anvertrauten, die mit einer Palme in der Hand und einem Heer im Rücken erschien; die Türken zogen ab, weil sie glaubten, die Aragonesen seien im Anmarsch. Von jenem Tag an hieß der Weiler Palmarice, dann Palmaricce und schließlich Palmariggi: du, die du die Palme hältst. Und die Palme kam ins Wappen, oben auf die Fassade der Mutterkirche.
Der Rest des Dorfes liegt unter der Erde. In den Kalkstein gruben die basilianischen Mönche Höhlenkirchen und bemalten sie; draußen auf den Feldern öffnet sich der Karst zu Schlünden, die man hier vore nennt, und Menhire und Dolmen der Bronzezeit treten zutage. Über einer jener Felsenkirchen, in der eine byzantinische Ikone verehrt wird, die der Legende nach ein Hirtenjunge 1595 fand, wurde 1707 die Wallfahrtskirche der Madonna di Montevergine errichtet: vom Kirchenraum führt eine Treppe hinab in die Krypta. Von der aragonesischen Burg sind zwei Türme geblieben.
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📅 Jedes Jahr am letzten Julisonntag
Am letzten Julisonntag feiert Palmariggi, eine Gemeinde mit 1.554 Einwohnern in der Provinz Lecce, seine Patronin Maria Santissima della Palma.
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