Fest der Maria Vergine Assunta
📅 Jedes Jahr am 15. August
Am 15. August feiert Lisio, eine Gemeinde mit 214 Einwohnern in der Provinz Cuneo, seine Patronin Maria Vergine Assunta (Jungfrau Maria der Himmelfahrt).
Lisio liegt im Mongia-Tal, und sein Gebiet verlässt das enge Bachtal nie. Über die Herkunft des Namens weiß man nichts Sicheres: eine Vermutung stellt ihn zu lis, einem in den indogermanischen Sprachen verbreiteten Wort für etwas Flüssiges und Flaches, und angesichts der Geländeform nimmt man an, es könne einen Ort bezeichnet haben, an dem das Wasser eben und langsam fließt. Die Burg errichteten die Markgrafen von Ceva, die das Dorf auch vom Bistum Asti zu dem von Alba brachten; abgetragen haben sie später die Savoyer, und geblieben ist kaum mehr als ein Stück Ringmauer, das in einem anderen Gebäude steckt.
Im Gemeindegebiet gab es ein Bleibergwerk, das am Ende des siebzehnten Jahrhunderts stillgelegt wurde, und 1685 hatte der Ort seinen Anteil an den Unruhen des Salzkriegs, der das Gebiet von Mondovì erfasste. Gut ein Jahrhundert später brachte Napoleons Italienfeldzug Plünderungen durch napoleonische wie durch savoyische Truppen, ohne dass ein direktes Gefecht zwischen beiden Heeren überliefert wäre. 1929 wurde die Gemeinde aufgehoben und Viola zugeschlagen, erst 1947 wurde sie wieder selbständig; ihr Wappen, geviert in Rot und Blau, trägt im Herzen ein schlichtes geschwungenes L.
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📅 Jedes Jahr am 15. August
Am 15. August feiert Lisio, eine Gemeinde mit 214 Einwohnern in der Provinz Cuneo, seine Patronin Maria Vergine Assunta (Jungfrau Maria der Himmelfahrt).
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Außerhalb von Lisio, aber als Ausflug gut erreichbar.