Valloriate, Valàuria auf Piemontesisch und auf Okzitanisch, erscheint als Vallis aurea in einer Urkunde von 1058, mit der der Ort dem Bischof von Turin übertragen wurde; im neunzehnten Jahrhundert hieß das Dorf noch Valloria di Cuneo. Später kam es als Lehen an die Tesio von Cavallerleone. Um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zählte es rund eintausendvierhundert Einwohner in zweiunddreißig verstreuten Weilern und lebte von Hafer, Gerste und Roggen, von einem als besonders hochwertig geltenden Saatklee, von Rindern und Ziegen sowie von etwas Kalkstein und Schiefertafeln.
Das Wappen hält die beiden Dinge fest, auf die es ankam. Im ersten und vierten Feld ein silberner Kastanienbaum auf Rot: Kastanien und Holz waren die wichtigste Ressource des Dorfes. Im zweiten und dritten ein roter Turm mit guelfischen Zinnen, der an die Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Saluzzo erinnert und den Wachturm aus dem sechzehnten Jahrhundert aufgreift, der von den Deutschen teilweise zerstört wurde. Die Pfarrkirche San Michele, Sitz eines Priorats, steht im Ortsteil Serre.
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Außerhalb von Valloriate, aber als Ausflug gut erreichbar.
