Die Gemeinde ist klein, hat aber zwei Pfarreien, und der Grund ist der Fluss: die Etsch machte hier eine gewaltige Schleife, und das Land innerhalb der Schleife lag am linken Ufer, unter Padua, während das Land außerhalb den Venezianern gehörte, und zwar den Grimani, die dem Ort den Namen gaben.
Zwischen 1654 und 1772 brach der Fluss genau hier achtmal durch die Dämme; die Schleife wurde zwischen 1782 und 1784 durchstochen, und in der Wallfahrtskirche der Madonna delle Grazie liegen noch die Votivbilder jener Hochwasser. Aus der Luft ist der alte Mäander noch zu sehen, und mit ihm ein etwa dreißig Meter breiter Landstreifen, der eine Figur aus elf Seiten zeichnet: was sie war, hat noch niemand herausgefunden.
Der Reiseführer für Pettorazza Grimani
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Pettorazza Grimani, aber als Ausflug gut erreichbar.
