Es ist die einwohnerärmste Gemeinde der Emilia-Romagna, die westlichste und die höchstgelegene der Provinz Piacenza — doch in diese Region kam sie spät. Napoleon schlug sie zusammen mit Ligurien Frankreich zu; 1848 ging sie mit Piemont, 1859 landete sie in der Provinz Pavia und damit in der Lombardei, und erst 1923, als der Bezirk Bobbio aufgeteilt wurde, kam sie zu Piacenza.
Die Sage lässt sie von Deserteuren aus Hannibals Heer gründen, zur Zeit der Schlacht an der Trebbia, und darum verbinden manche den Namen mit der Insel Djerba; ein Saumpfad heißt hier noch Hannibalstraße. Wahrscheinlicher kommt Zerba von «gerbo», unbebautem Gestrüppland. Der Ort hat keinen einheitlichen Kern: Er besteht aus verstreuten Vierteln, und das Rathaus steht in jenem, das Villa Scarbione heißt.
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In der Nähe von Zerba
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Zerba, aber als Ausflug gut erreichbar.
