Fest des heiligen Donatus
📅 Jedes Jahr am 7. August
Am 7. August feiert San Donato di Ninea, eine Gemeinde mit 1.491 Einwohnern in der Provinz Cosenza, seinen Patron, den heiligen Donatus (san Donato).
Nach der Einigung forderte die Regierung gleichnamige Gemeinden auf, sich durch eine Namensänderung zu unterscheiden, und meist fügte man die Provinz oder den Fluss hinzu. Der Gemeinderat von San Donato wählte am 13. Dezember 1863 einen anderen Weg: er nahm den Namen einer Stadt, die es nicht mehr gibt. Ninea war eine von den Önotrern gegründete und sogleich gräzisierte Siedlung, die der Geograph Hekataios von Milet beschreibt und die die Überlieferung eben in dieses Gebiet setzt; seither heißt der Ort San Donato di Ninea, wie das königliche Dekret vom 18. Februar 1864 festlegte. Der übrige Name ist älter: San Donato erscheint zum ersten Mal in einer Urkunde vom Juli 1100, die der Abtei Santa Maria della Matina die Kirchen im Gebiet Castelli Sancti Donati bestätigte, und 1276 war der Ort mit vierhundertvierundsechzig Einwohnern dem Filippo Breton zu Lehen gegeben.
Das Ende seines Lehnshauses ist eine Lehrstunde darüber, wie das Recht wirklich funktionierte. Im Jahr 1654 starb die letzte der Sanseverino von San Donato: Anna, neun Jahre alt. Der Titel wurde mangels männlicher Nachkommen in direkter Linie für erloschen erklärt, obwohl es Verwandte in Seitenlinien gab und obwohl ein altes, von Karl V. 1530 bestätigtes Sanseverino-Privileg festlegte, dass beim Erlöschen eines Zweiges dessen Lehen und Titel an den nächsten männlichen Verwandten der Familie übergehen sollten. Orazio Sanseverino di Càlvera reichte bei Hof ein Gesuch ein, doch es half nichts: das Lehen fiel an den Souverän zurück, wurde versteigert und 1664 den Ametrano aus Neapel zugeschlagen, denen Karl II. den Titel eines Herzogs von San Donato neu verlieh, mit einem in Madrid ausgestellten und 1668 vollzogenen Privileg. Der Ort liegt unterdessen, wo er immer lag: an einen Felssporn unter dem Cozzo del Pellegrino geklammert, mit vier Fünfteln seines Gebiets im Gebirge und Höhen von fast zweitausend Metern bis hinab auf hundertachtzig. Der Monte La Mula, den größten Teil des Jahres verschneit und ohne Straße darüber, macht es noch immer schwer, Grisolia und Verbicaro zu erreichen, die gleich auf der anderen Seite liegen. Die Mutterkirche nennt man della Motta, was einen vom Berg gelösten Felsen bedeutet: sie wurde zwischen dem Ende des zehnten und dem Beginn des dreizehnten Jahrhunderts erbaut, mit romanischer Fassade und einem Glockenturm normannisch-staufischer Prägung.
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Am 7. August feiert San Donato di Ninea, eine Gemeinde mit 1.491 Einwohnern in der Provinz Cosenza, seinen Patron, den heiligen Donatus (san Donato).
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