Der Name ist ein Tor. Er erscheint 923 als Torilan, in einer Urkunde der Salzburger Erzbischöfe, und kommt wohl vom deutschen terl, Tor: genau das zeigt auch das Wappen, ein offenes zweiflügeliges Tor mit Zinnen auf rotem Grund. Diese Zeichen gehören den von Niedertor, der Bozner Familie, die 1397 die Burg kaufte und den Ort bis 1559 verwaltete und beim Bau der Pfarrkirche half: Das Wortspiel geht zweimal auf.
Unter der Pfarrkirche liegen die Reste eines römischen Hauses und einer Nekropole und vor allem das frühchristliche Baptisterium des vierten Jahrhunderts, ein einzigartiges Zeugnis der ersten Ausbreitung des Christentums im heutigen Südtirol. Darüber bewahrt die Kirche den größten gotischen Freskenzyklus des Landes; ihr Glockenturm, fünfundsiebzig Meter hoch, wurde am Ende des neunzehnten Jahrhunderts abgetragen und neu errichtet, weil er im Lauf der Jahrhunderte zu stark geneigt war. Der Berg wiederum gab Silber: Im fünfzehnten Jahrhundert gruben etwa tausend Bergleute Bleiglanz in mehr als dreißig Gruben, und Flurnamen wie Silberleiten sagen es noch.
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Terlano, aber als Ausflug gut erreichbar.
