Taufers erscheint 881 als Tuberis, und im ganzen Mittelalter meinte dieser Name das gesamte Tal. Das Benediktinerkloster des Tales, zwischen 775 und 800 gegründet, hieß nämlich Monasterium Tuberis, also von Taufers, liegt aber jenseits der Grenze: heute steht es in der Schweizer Gemeinde Müstair, gleich hinter dem Zollhaus am Dorfausgang.
Von den ersten Mönchen sind die Namen zu zwei Dritteln lateinisch und zu einem Drittel germanisch. Ab 881 fielen das Kloster, die Burg und die Güter ringsum, mit den Dörfern Münster und Taufers, wieder an den Bischof von Chur und wurden von den Reichssteuern befreit. Vom Münstertal liegt nur ein Drittel in Südtirol: der Rest gehört zu Graubünden, und auf Rätoromanisch heißt der Ort Tuer.
Luftlinie vom Ortskern. Tippe auf einen Punkt, um die Seite zu öffnen.
In der Nähe von Tubre
Die nächstgelegenen von unserer Redaktion beschriebenen Ziele, mit Luftlinien-Entfernung.
Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Tubre, aber als Ausflug gut erreichbar.
