Trequanda

Provinz: Siena · Region: Toskana · Einwohner: 1.339 · PLZ: 53020

Kurz außerhalb des Dorfes, in einem Wald aus Steineichen und Zypressen, steht ein achteckiger Turm, den man die Windmühle nennt und der nie eine Mühle war: Er ist ein Taubenhaus vom Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Drinnen führt eine gemauerte Wendeltreppe hinauf, und die Wände sind mit mehr als fünfhundert Nistlöchern bedeckt, schachbrettartig angeordnet, in denen Brieftauben gezogen wurden. Der Rest der Gemeinde ist Öl und Terrakotta: In Petroio macht man seit Jahrhunderten Gefäße, und ein Museum erzählt davon; 2018 kam diese Landschaft in das nationale Verzeichnis der historischen Kulturlandschaften.

Das Wappen trägt drei goldene Kelche auf Rot. Der Ort erscheint seit dem dreizehnten Jahrhundert in den Urkunden als Lehen der Cacciaconti della Scialenga, und 1211 gestand ihnen Kaiser Otto IV. zu, von jedem, der durch das Land von Trequanda zog, Zoll zu nehmen; 1309 verkauften die Cacciaconti es für achtzehntausend Lire an die Franzesi von Staggia, und danach kam es unter Siena. Die heutige Gemeinde ist mehr als einmal zusammen- und auseinandergesetzt worden: Castelmuzio kam 1833 dazu, Montisi ging 1877 fort, und geblieben sind Trequanda, Castelmuzio und Petroio.

🍝 Die Küche von Trequanda

Alles, was man in Trequanda isst →

Dessert IGP

Panforte di Siena Süßspeise aus Mandeln, Kandiertem, Honig und Gewürzen in Scheibenform

Mandeln, kandierte Früchte, Mehl, Honig und Gewürze zu einer flachen Scheibe gepresst: Sienas Panforte hat ein seit 1205 dokumentiertes Rezept.

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