Der Name ist zwischen 1050 und 1070 als Rasine bezeugt und gilt als vorrömisch, auch wenn ihn manche vom lateinischen runcare, roden, herleiten; auf Deutsch heißt er Ratschings. Zwischen der Annexion von 1919 und 1923 lautete die amtliche italienische Form dagegen Racignes und hielt sich vier Jahre. Die Gemeinde, wie wir sie kennen, ist noch jünger: Sie entstand 1929 aus dem Zusammenschluss von fünf Gemeinden, Mareit, Ratschings, Ridnaun, Telfes und Jaufental, und bleibt verstreut zwischen dem Ratschingstal und dem Ridnauntal.
Das 1969 angenommene Wappen ist der Wolf der Wolf von Mareit, der Familie von Schloss Wolfsthurn in Mareit, doch mit vertauschten Farben: ein geliehenes Zeichen, durch die Umkehrung als solches kenntlich gemacht. Die andere Geschichte dieser Täler liegt unter der Erde und wird vom Landesbergbaumuseum erzählt, verteilt auf Ridnaun, Maiern und Schneeberg. Zwischen den beiden Tälern öffnet sich die Gilfenklamm, und fast alle sprechen hier Deutsch: bei der letzten Zählung etwa siebenundneunzig Prozent.
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In der Nähe von Racines
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Racines, aber als Ausflug gut erreichbar.
