Im Wappen der Gemeinde steht eine Zahl: dreiundvierzig. So viele Menschen erschossen die Faschisten am 15. Oktober 1944 mitten im Ort, bei einer Razzia gegen die Resistenza. Villamarzana ist außerdem die einzige Gemeinde, deren Bürgermeister Giacomo Matteotti war: er war es zwischen 1912 und 1914.
Unter den Feldern, in der Flur Michela, wird seit den siebziger Jahren gegraben: man hielt den Ort für ein von Frattesina abhängiges Dorf, doch auch er lag an der Bernsteinstraße, dem Handelsweg zwischen Nordeuropa und dem Mittelmeer, als einer der Arme des Po hier vorbeifloss. Im Jahr 2014 sagten die Einwohner per Referendum Nein zu einer Einheitsgemeinde mit fünf weiteren Orten des Polesine.
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