Der Name hat zwei Lesarten, und sie sind entgegengesetzt. Die erste kommt von den Türken: der Ort liegt nah am Meer, Überfälle waren häufig, und in den Sterberegistern stand das lateinische Adverb turce für eine Tötung nach Türkenart, mit dem Krummsäbel; das Gemeindewappen zeigt denn auch einen Türken, mit Ketten an einen Turm gebunden. Die zweite kommt von der Presse: die unterirdischen Ölmühlen waren zahlreich, und wer an ihnen arbeitete, hieß turchiarolo.
Beide Lesarten meinen am Ende dasselbe Land: drei Viertel des Gebiets sind Olivenhaine. Mitten auf den Feldern liegen die Ruinen von Valesio, einer erst messapischen, dann römischen Stadt, mit ihren Thermen: 1157 machte Wilhelm der Böse sie dem Boden gleich, als er nach Apulien zog, um die aufständischen Barone zu strafen, und ihre Flüchtlinge vergrößerten Torchiarolo.
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In der Nähe von Torchiarolo
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Sehenswertes im Umkreis von 25 km
Außerhalb von Torchiarolo, aber als Ausflug gut erreichbar.
