Baccalà alla Vicentina Stockfisch, langsam gegart mit Milch, Öl und Sardellen
Stockfisch, Milch, Öl und Sardellen, stundenlang bei niedrigster Hitze gegart: der Baccalà alla vicentina kam 1432 mit einem Schiffbruch aus Norwegen.
Mehr lesen →Unter dem Altar der kleinen Kirche San Fermo lag eine römische Grabstele, und es hat lange gedauert, bis man ihr glaubte. Man wusste schon Ende des sechzehnten Jahrhunderts von ihr, hielt sie aber für eine Fälschung; in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurde sie wiederentdeckt und erneut für falsch erklärt; erst 1992, nach weiteren Funden in der Gegend, wurde sie ernst genommen. Sie ist Teil eines den Manen geweihten Altars, und die Inschrift gedenkt eines kleinen Mädchens, der Tochter des kaiserlichen Prokurators Caius Vaternius Calpurnius Lucretianus, der mit ziemlicher Sicherheit das Agno-Tal verwaltete und hier sein Landhaus hatte.
Auf dem Monte Castello, bei Chiuse, stand eine Bischofsburg, die den engsten Punkt des Tals beherrschte: sie erscheint in allen Kaiserurkunden, von der Ottos III. im Jahr 1000 bis zu der Ottos IV. im Jahr 1200, und die Bischöfe belehnten damit die Trissino. Über den Namen des Ortes dagegen weiß man nichts Sicheres: man vermutet einen Herrn namens Gumberto, vielleicht Hubert. 1666 wurde die Villa Piovene vollendet, später Da Schio genannt, entworfen von Antonio Pizzocaro, demselben Architekten, der in Villaverla die Villa der Ghellini unvollendet ließ.
Stockfisch, Milch, Öl und Sardellen, stundenlang bei niedrigster Hitze gegart: der Baccalà alla vicentina kam 1432 mit einem Schiffbruch aus Norwegen.
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Außerhalb von Castelgomberto, aber als Ausflug gut erreichbar.