Italiens tiefster Punkt liegt nicht in einer Höhle: er liegt in Jolanda di Savoia, 3,44 Meter unter dem Meer
In Corte delle Magoghe, im Ortsteil Le Contane von Jolanda di Savoia bei Ferrara in der Emilia-Romagna, liegt der Boden 3,44 Meter unter dem Meeresspiegel: der tiefste Punkt Italiens, in der Ebene, ohne Höhle oder Schlucht als Erklärung. Die Gemeinde liegt im Schnitt einen Meter über dem Meer. Bis ins 19. Jahrhundert war hier Sumpf: 1882 begann die Gesellschaft Bonifiche Ferraresi mit der Trockenlegung, und auf dem gewonnenen Land entstand 1903 eine Siedlung namens Le Venezie. Den heutigen Namen hat sie seit 1911, als Prinzessin Jolanda, die älteste Tochter König Vittorio Emanuels III., zu Besuch kam. Heute zählt der Ort 2.641 Einwohner und trägt noch ihren Namen.
